Im Gespräch mit Tara Crammond: 27 Jahre Leidenschaft für Physiotherapie
Tara Crammond ist seit 27 Jahren qualifizierte Charterierte Physiotherapeutin und leitet seit 19 Jahren ihre eigene erfolgreiche Privatpraxis in Arklow, County Wicklow, Irland. Im Interview erzählt sie von ihrer Karriere, ihren Erfahrungen und der Bedeutung professioneller Berufsbekleidung im Alltag einer Physiotherapeutin.
Der Weg zur eigenen Praxis
Mein Name ist Tara Crammond. Ich arbeite als Charterierte Physiotherapeutin und bin vor 27 Jahren qualifiziert worden – manchmal kann ich es selbst kaum glauben! Am Anfang meiner Karriere verbrachte ich mehrere Jahre in Krankenhäusern in England und Irland, wo ich unschätzbare Erfahrungen sammeln konnte.
Als meine Kinder geboren wurden, suchte ich nach mehr Flexibilität im Berufsleben. Die Chance kam unerwartet: Mein lokaler Hausarzt rief mich 2005 an und bat mich, eine Physiotherapiepraxis in der Region zu eröffnen – die Nachfrage war größer als das Angebot. Im ersten Moment nahm ich es nicht ganz ernst, aber die Idee blieb hängen. Noch heute bin ich so dankbar für diese Gelegenheit und habe die Gründung der Arklow Physiotherapy Clinic nie bereut. Bis heute liebe ich meinen Beruf und hätte mir keine bessere Entscheidung vorstellen können.
Frühe Jahre im Krankenhaus
Die Zeit im Krankenhaus war wertvoll für meine Ausbildung. Ich lernte verschiedenste Fälle kennen und entwickelte fundierte klinische Fähigkeiten. Mit den Jahren merkte ich aber, dass ich mir mehr Flexibilität wünschte – nicht nur für meine Familie, sondern auch für meinen eigenen Ansatz in der Therapie. Die Privatpraxis bot mir diese Möglichkeit.
Das Leben als Praxisinhaberin
Die Leitung einer eigenen Praxis ist erfüllend, aber auch herausfordernd. Ich kümmere mich um alle Aufgaben – von der Patientenbetreuung über die Verwaltung bis zur Organisation. Es gibt arbeitsreiche Wochen, in denen es schwierig ist, alle Patienten unterzubringen. Daher ist gute Organisation essenziell. Ich versuche immer, niemandem absagen zu müssen – besonders Menschen in Schmerzen möchte ich nicht wegschicken. Zum Glück sind meine Patienten sehr verständnisvoll und warten geduldig auf einen Termin.
Meine Patienten und ihre Geschichten
Eines der schönsten Dinge in meinem Beruf ist die kontinuierliche Betreuung. Viele meiner Patienten kommen immer wieder mit verschiedenen Verletzungen und Beschwerden. Mit der Zeit baut man eine tiefe Beziehung auf und versteht ihre individuellen Bedürfnisse viel besser.
Das Zuhören ist für mich der wichtigste Teil meiner Arbeit. Es geht nicht nur um die körperlichen Symptome – ich möchte verstehen, was meine Patienten durchmachen und welche Ängste sie haben. Das schönste ist, wenn ich jemanden entlassen kann und merke, dass er wirklich genesen ist. Das einzige, das manchmal wehtut: Wenn ich gute Patienten entlasse und nie wieder von ihnen höre, frage ich mich, wie sich ihr Leben weiterentwickelt hat.
Herausforderungen und Erfolgserlebnisse
Physiotherapie ist ein zutiefst erfüllendes, aber auch körperlich und emotional anstrengendes Handwerk. Nach einer arbeitsreichen Woche bin ich oft erschöpft. Gleichzeitig ist es ein Privleg, Menschen in schwierigen Zeiten zu helfen und sie auf ihrem Weg zur Genesung zu begleiten. Viele Patienten unterschätzen, wie emotional belastend Rehabilitation sein kann. Deshalb ist es so wichtig, dass sie jemanden haben, auf den sie vertrauen können.
Ein großes Erfolgserlebnis ist, wenn ein Patient mir sagt: „Mir geht es so viel besser – danke dir!" Solche Momente machen alle Anstrengungen wett.
Mein Ansatz zu Physiotherapie
In der Physiotherapie gibt es immer wieder neue Trends und modische Behandlungen. Aber ich glaube fest an die Kraft der manuellen Therapie und der therapeutischen Berührung. Es ist faszinierend, wie einfache Manipulationen, die Verbesserung der Durchblutung und Entspannungstechniken einen Patienten in wenigen Minuten von großen Schmerzen befreien können.
Aber das ist nur der Anfang. Das Wichtigste ist die Selbstverpflichtung des Patienten. Nach der Behandlung gebe ich meinen Patienten Werkzeuge und Übungen, mit denen sie selbst ihre Genesung vorantreiben können. Nur wenn Patienten aktiv in ihre Genesung investiert sind, können sie wirklich heilen. Das ist für mich der Kern guter Physiotherapie – Empowerment statt Abhängigkeit.
Eine positive Atmosphäre schaffen
Egal wie beschäftigt es in der Praxis ist – ich versuche immer, eine positive Atmosphäre zu bewahren. Meine Patienten erzählen mir lustige Geschichten, und es gibt kaum einen Tag, an dem ich nicht lache oder jemandem ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Viele neue Patienten haben die Angst, dass eine Physiotherapie-Sitzung schmerzhaft sein wird. Aber regelmäßig höre ich: „Das war ja überhaupt nicht so schlimm!" oder „Ich dachte, du würdest mir wehtun!"
Ich glaube nicht daran, dass man Schmerzen zufügen muss, um zu heilen. Ganz im Gegenteil.
Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten
Ich habe großes Glück mit meinem Team von Hausärzten und Spezialisten in der Region. Wir arbeiten eng zusammen und vertrauen einander. Wenn ich denke, dass ein Patient Medikamente oder weitere Untersuchungen braucht, frage ich einfach nach. Es gibt nie Probleme – wir unterstützen uns gegenseitig und stellen immer die beste Versorgung des Patienten in den Mittelpunkt. Diese Zusammenarbeit ist für mich unverzichtbar.
Selbstfürsorge – auch für Therapeuten wichtig
So erfüllend dieser Beruf ist – ich muss mir selbst Zeit nehmen, um abzuschalten. Mein Hund Bailey und regelmäßige Spaziergänge helfen mir dabei enormos. Eine Stunde pro Tag, in der ich nicht an die Klinik und meine Patienten denke, ist für meine mentale Gesundheit essenziell. Sonst verliert man sich zu leicht in den Problemen anderer Menschen. Es ist wichtig zu erkennen, wann man alles getan hat, was man tun kann – und dann loszulassen.
Die Rolle der professionellen Berufsbekleidung
Ein oft unterschätzter Aspekt der Arbeit als Physiotherapeutin ist die richtige Berufsbekleidung. Sie ist nicht nur ein Zeichen von Professionalität – sie muss auch funktional sein.
Medizinische Berufsbekleidung muss sich mit mir bewegen, während ich den ganzen Tag stehe, sitze, auf dem Boden knie oder auf der Liege arbeite. Das Material muss dehnbar, langlebig und gleichzeitig leicht waschbar sein – oft täglich. Elastische Bündel bei den medizinischen Hosen ermöglichen echte Bewegungsfreiheit. Besonders toll ist, dass viele Modelle nicht gebügelt werden müssen – das spart als vielbeschäftigte Mutter Zeit!
Was ich auch liebe: Farbe! Ich trage nie nur dunkle Farben. Ein Hauch von Farbe bei der Berufsbekleidung kann Patienten sofort aufhellen – sie wirken optimistischer, wenn sie ihre Physiotherapeutin in einem leuchtenden Ton sehen.
Gute Berufsbekleidung ist leicht, atmungsaktiv – besonders wichtig im Sommer – langlebig und vor allem: Sie muss mit dem Körper arbeiten, nicht dagegen.
Ich kann Happyuniforms sehr empfehlen – ihre Auswahl ist erstaunlich, die Qualität hervorragend und die Vielseitigkeit macht es leicht, etwas für jeden Geschmack zu finden. Das einzige Problem: Ihre Berufsbekleidung hält so lange, dass ich nicht so oft nachbestellen kann, wie ich gerne würde!
